| Unser Reisetagebuch
Islandreise vom 3.Okt.. bis zum 10. Okt. 2014 Island - eine Erkundungstour auf der Vulkaninsel | |||||||||||||||||||
wir möchten bei dieser Reise Reykjavik, die nördlichste Hauptstadt der Welt kennenlernen, den brodelnden Geysir Strokkur der atemstockend seine heiße Fontäne in den Himmel schießt... | |||||||||||||||||||
Freitag,den 3.10.2014 1. Tag: Anreise - Reykjavik/Hafnarfjödur Kristoff bringt uns zur U-Bahn, damit bis zum Hauptbahnhof und mit dem Zug (Dieser war überfüllt und überheizt. In Frankfurt durch den ganzen Flughafen zum Terminal 2, was ja in Frankfurt eine Menge Zeit und Wege benötigt. 14 Uhr ging es los. Wir hatten nicht gefrühstückt, da wir dachten, wir hätten in Frankfurt genug Zeit. Dem war nicht so, die 2 Stunden die wir vorher da waren, brauchten wir für die langen Wege. Auf dem Flug gab es nur Getränke. In Reykjavik angekommen, hatten wir noch Zeit Geld zu tauschen, dann ging es mit dem Bus zur Blauen Lagune. Ein Erlebnis: 35 Grad oder mehr heißes Wasser, die Luft ca. 4 Grad.. Mit einem Getränk in der Hand konnte man es lange im hüfthohen Wasser aushalten. Seht Euch die Bilder an! Um19:30 Uhr im Hotel angekommen, hatten wir langsam Hunger, der Asiate in der Nähe, das einzige Restaurant zu dem wir uns noch hinschleppen mochten, hat den Hunger gestillt, aber war das Geld nicht wert. Um 24 Uhr deutscher Zeit liegen wir im Bett. Hier ist es 22 Uhr. | ![]() | ||||||||||||||||||
Samstag,den 4.10.2014 2. Tag: Reykjavik/Hafnarfjördur - Thingvellir - Gullfoss - Geysir - Hvolsvöllur (ca. 270 km) Das Geld für eine dicke wind- und regendichte Winterjacke, war gut angelegt. Wir hatten Temperaturen von 3 Grad, Regen mit Wind, Regen ohne Wind, Wind ohne Regen, Hagel und übe Nacht hatte es geschneit. Gestern wurden wir noch bei 38 Grad gut durchgespült und heute bei 4 Grad durchgepustet. Heute war straffes Programm um 9 Uhr los, es ging zum Wasserfall Gullfoss, eine spektakuläre Aussicht vom windigen Aussichtpunkt. Im Soveniershop oben kauften wir uns erst einmal Handschuhe, es war so kalt und windig, daß man nicht die Kamera halten konnte. Im Nationalparkplatz Thingvellir wo durch, die Reibung der Kontinetenplatte Europa/Asien und Amerika, eine Spalte von ca. 50 cm entstand, so daß man mit einem Bein auf Amerika und mit dem anderem Fuß auf dem Eurasien Kontinent steht. Weiter ging es zu den Geysieren. Dort kocht in diversen "Löchern" 100 Grad heisses Wasser. Es ist komisch anzusehen, es dampft und brodelt wie in einem Topf. Der grösste "Topf" stieß in Abständen von ca. 10 Minuten sein kochendes Wasser mit enormen Druck ca. 35 Meter in die Höhe. Wir sahen noch den Wasserfall Skogar und die Landspitze von Dyrholaey mit ihrer schwarzen Sandküste und den wundersamen Gebilden aus erkaltetem Lavagestein. Um 19 Uhr kamen wir im Hotel in Hvolsvöllur an, wo wir nach dem 3 Gänge Menü Bett reif waren. | ![]() | ||||||||||||||||||
Sonntag,den 5.10.2014 3. Tag: Hvolsvöllur - Skaftafell - Höfn (ca. 350 km) Heute früh ging es zum Wasserfall Skogafoss, dazu ging es ca.45 Minuten bergauf über unbefestigte Brücken und Stufen, nach der Hälfte der Höhe gab Ilona auf, es wurde zu hoch. Den Wasserfall sah man aber bereits, da der Weg am Wasserfall entlang führte. Wir hatten tolles Wetter: Sonne ohne Wind bei ca. 9 Grad. Den Rückweg über die großen, grünen Flächen auf denen vereinzelt Picknicktisch und Bänke standen war einfach toll, nur Sonne, das konnte man nach dem gestrigen Wetterchaos so richtig genießen. Es ging anschließend weiter Landspitze von Dyrhoelaey, dort stehen schroffe Klippen und bizarre Felsformationen und das alles in schwarz. Das ist eben die Farbe Islands. Nach der Mittagspause weiter zum Nationalpark Skaftafell am Fuße von Europas Gletscher, dem Vatnajökull. . Anschließend zu einer überwältigend schönen Gletscherlagune mit unzähligen treibenden Eisbergen. Diese haben unglaubliche Formationen, unterschiedliche Farben und drehen sich während ihrer "Fahrt" unter einer Brücke durch Richtung Atlantik. Mit einer Art Landungsboot, daß auf großen Rädern in die Lagune fährt sind wir dann zwischen den schwimmenden Eisbergen durchgeführt worden. Ein unglaubliches Erlebnis. Gegen 19 uhr waren wir dann im Hotel bei Höfn. | ![]() | ||||||||||||||||||
Montag, den 6.10.2014 4. Tag: Höfn - Djupivogur - Egilsstadin (ca. 200 km) Es ging, wieder einmal im Regen, auf zum Dorf Höfn, ein kleines Fischerdörfchen. Wir sind ein wenig durch das Dorf gewandelt, wobei das Wort Dorf übertrieben ist. Auf dem Weg an der Küste entlang boten verschiedene Stopps den Anblick auf die enorme Brandung an den schwarzen Stränden. Beim ersten Stopp war es so windig, daß man sich nur wenige Meter vom Bus weg traute, da man nicht gegen den Wind ankam. Sogar die Schwäne, die dort ihren Sammelplatz hatten, wurden seitwärts getrieben beim Fliegen. Entlang der Küste kamen wir dann Abends durch eine herbstliche Landschaft zum Hotel in Die Region Eglisstadir. | ![]() | ||||||||||||||||||
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Dienstag, den 7.10.2014 5. Tag: Egilsstadir - Myvatngebiet - Akureyri (ca. 200 km) Bei Weltuntergangsszenario fuhren wir los und "um die nächste Ecke" erwartete uns dann die Sonne, die uns den ganzen Tag begleitete, auch der Wind hat nachgelassen. Erster Halt war, Richtung Norden, der der See Mvatn, der für das einzigartiges Vogelleben und die erstaunlich vielfältige Vegetation bekannt ist. Besichtigt wurden dann Pseudokrater in Skutustadir und wir wanderten im Sonnenschein durch das Lavalabyrint in Dimmuborgir, nach dem wir nach einer Restauration für die Mittagspause, suchen musste. Es beginnt hier die Wintersaison und es ist bereits einiges im Winterschlaf. Aber der Spaziergang entschädigte dafür. Wir bestaunten brodelnde Schlammquellen, wo es stakt nach Schwefel roch. Aber ein außergewöhnlicher Anblick. Nach einem Stopp am sagenumworbenen Wasserfall Godafoss. ging es zur 2. größeren Stadt von Island Akureyri. Dort übernachteten wir. ![]() Mittwoch,den 8.10.2014 6. Tag: Akureyri - Skagafjödur - Reykjavik/Hafnarfjödur (ca 440 km) Es ging heue über die Hochebene Öxnadalsheidi nach Skagafjödur, das bekannteste Pferdezuchtgebiet Islands. Wir hatten einen Stopp an einer Pferdeweide. Von unserem Reiseführer, der ermessen wissen erfuhren wir, das es Pferde mit 3 Gangarten und 5 Gangarten gibt. Weiter ging es durch atemberaubende Landschaften zum Wasserfall Glanni (endlich mal ein Wasserfall). Durch den Walfjord Tunnel erreichten wir Rykjavik, wo wir im Stadtteil Hafnarfjördur, die Stadt der Elfen und trolle, zum Hotel fuhren. ![]() Donnerstag,den 9.10.2014 7. Tag: Region Reykjavik/Hafnarfjöddur Heute ist unser letzter, aber freie Tag der Reise. Wir haben täglich das umfassende Wissen unserer Reiseführers Ulli ganztägig genossen, es waren kaum 15 Min. in denen wir nicht informiert wurden. Mit Witz und spaß an seiner Arbeit. Heute haben wir einmal etwas länger geschlafen, da wir erst gegen 10 Uhr in der City sein wollen. Der Bus fährt vor dem Hotel alle 15 Min los und vor 10 Uhr soll nichts geöffnet sein. Nach 30 Min. waren wir in der City, viele kleine Lädchen. Im ersten Laden sah Ilona eine tolle Schale, aber leider war die zu groß zum Transportieren. Wir sahen uns noch die Sehenswürdigkeiten der Stadt an. Die Säulenkirche, die "Perla" ein Kongress Center in Form einer Perle aus Glas usw.Nachmittags wieder durch die Einkaufsstraße und die Schale ging Ilona nicht aus dem Kopf, sie wurde gekauft und Flugzugsicher eingepackt. ![]() Freitag,den 10.10.2014 8. Tag: Abreise - Rückflug Um 4:30 holte uns der Bus ab und brachte uns zum Flughafen. Dort gab es Probleme mit dem Kofferband, wir standen Ewigkeiten rum bis wir einchecken konnten.Da wir mit zu die ersten gehörten, die einstiegen, konnten wir das Kofferfach mit der Schale für uns alle vollstopfen und so war das Glasgebilde sicher.Ohne Verspätung kamen wir in Frankfurt an. Dort am Kofferband gab es erneut eine Verzögerung, es wurde ein herrenloses Gepäckstück gefunden.Nach 30 Min ging es endlich durch den Zoll. Da wir den Zug ohne Umzusteigen nehmen wollten, hatten wir noch Zeit für einen Kaffee. Im Zug gab es keine Plätze mehr, wir verbrachten die Fahrt im Bistro. In Hannover pünktlich angekommen, ging es mit der U Bahn zum LEZ wo wir wieder von Kristoff abgeholt wurden. Zu Hause sahen wir dann das Chaos, das die Handwerker veranstaltet hatten. ![]() >
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